Archive für Mai 2009

“Tote Mädchen lügen nicht” von Jay Asher

420_16020_87440_xl1.jpg

 

  • Verlag cbt
  • DEUTSCHE ERSTAUSGABE
  • Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
  • ISBN: 978-3-570-16020-3
  • € 14,95
  • Ab 13 Jahren

Inhalt:

 

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon …

 

Bewertung:

„’Tote Mädchen lügen nicht’ ist ein Buch für die Jugend von heute, das aber dringend auch den Erwachsenen ans Herz zu legen ist. Denn alle Generationen können von dieser Geschichte lernen! Wenn Sie das Buch aufschlagen, also Play drücken, können Sie den Strudel nicht mehr stoppen, in den Sie gezogen werden.”

Fazit:

6 von 6 Punkten .  Dieses Buch ist extrem spannend und absolut lesenswert.

Eine Leseprobe dieses spannenden Romans findet Ihr unter: http://www.randomhouse.de/content/edition/excerpts/35774.pdf 

“Snake Root” von Stephen Cole

6483_7.jpg  

  • Aus dem Englischen von Ursula Höfker
  • erschienen Januar 2009
  •  416 Seiten, 12.5 x 19.0 cm 
  • ISBN 978-3-7855-6483-7 
  • Loewe Taschenbuch 9,95 €
  • ab 12 Jahren

 Inhalt:

 Vier Jugendliche, vier außergewöhnliche Talente, ein Auftrag und das Geheimnis des ewigen Lebens … Jonah ist sofort klar, dass damit ein neues Leben für ihn beginnt. Was er nicht weiß ist: In diesem Leben wird es tödliche Gegner geben, gefährliche Zweikämpfe und eine Existenz jenseits von Gut und Böse! Hat er den Mut sich alldem zu stellen – und vor allem: Hat er eine Wahl?

 Autor:

 Stephen Colewurde 1971 in Bedfordshire, England geboren. Nach dem Studium der Englischen Literatur und des Films arbeitete er unter anderem bei einem lokalen Radiosender und als Assistent beim BBC Kindermagazin. 1996 hatte er es zum Chef-Redakteur des Bereiches für Vorschulmagazine gebracht und schrieb seine ersten Kinderbücher. Schon bald war ihm das Schreiben am Wichtigsten: 2002 machte er sich als Autor selbstständig. Stephen Cole lebt heute in Buckinghamshire, England.

Bewertung:

 Obdachlose und verwaiste Jugendliche auf der Suche nach einem Ort, den sie Heimat nennen können, ein undurchsichtiger älterer Herr, der die Jugendlichen unter seine Fittiche nimmt, Elektronik- und Computerausrüstung um in Häuser einzubrechen, Reisen um die halbe Welt, Entführung, Gefängnisausbruch, Gegner, die vor Mord nicht zurückschrecken. Klingt durchaus alles vertraut – aber nicht in dieser Mischung!Hier wird nicht imitiert oder einfallslos und platt Motiv an Motiv gereiht. Stephen Cole gelingt es, eine ganz eigene Romanwelt zu erschaffen. Noch dazu schreibt er sehr fesselnd und zieht den Leser mit in seine Geschichte hinein. Die Figuren, ausgestattet mit Tiefe, Selbstzweifeln und der Fähigkeit zur Reflexion, kann man tatsächlich einmal Chraraktere nennen. Hier fällt natürlich die Hauptfigur Jonah besonders ins Auge, der nicht weiß, was er von seinem neuem Ziehvater halten soll und sich nicht entscheiden kann, ob er nun guten Gewissens in halbkriminellen Kreisen mitarbeiten kann oder nicht. Immerhin richten sich die Aktionen der Gruppe in der Regel gegen noch fiesere Kriminelle. Wer ist der Gute und wer ist der Böse – in diesem Buch nicht auf Anhieb erkennbar. Und genau das macht den Reiz aus.

Fazit: 

5 von 6 Punkten Ein packendes, schnell gelesenes Buch irgendwo zwischen Agententhriller, Hochbegabten-Internat und Mission Impossible. Für alle Jugendlichen, die keine Lust auf Vampire haben, die sich durch die Highschool beißen, sondern lieber echte Menschen und Charaktere mögen. 

“Gedisst ” von Daniel Höra


gedisst.jpg

 

  • Bloomsbury Kinderbuch
  • ISBN: 3827053617
  •  erschienen Februar 2009 - kartoniert - 218 Seiten
  • € 9,90 
  • Ab 13 Jahren

Inhalt:

 Schwedt, eine Kleinstadt im Osten. Plattenbauten, Arbeitslosigkeit, Langeweile und Neonazis. An der Bank zwischen Block zwei und drei treffen sich Alex, Schädel, Rocco, Ronny und Debbie und hängen rum. Hip-Hopper, Rechte, Sprayer, Skins und Skater - sie alle wohnen in der Platte, und das schweißt zusammen. Doch dann wird eine alte Frau überfallen und stirbt an den Verletzungen. Dummerweise hatte Alex ihr kurz zuvor noch die Einkäufe in die Wohnung getragen und dabei einen Geldschein mitgehen lassen. Für alle ist sofort klar: Alex ist schuldig. Auch die Polizei und die Medien sind davon überzeugt, dass Alex ein Mörder ist. Plötzlich hält aus der Clique niemand mehr zu ihm - außer Debbie.

Autor:

Daniel Höra, geboren in Hannover, wuchs in einer Hochhaussiedlung am Stadtrand auf. Er machte in seiner Jugend selbst Erfahrungen mit Polizei und Justiz. Nach der Schule arbeitete er am Fließband, war Möbelträger, Altenpfleger und Taxifahrer. Er holte das Abitur nach und versuchte sich erfolglos als Student. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet er als TV-Redakteur in Berlin. 

Bewertung:

Ein tolles Debüt über ein wichtiges Thema. Beindruckend wie Daniel Höra die Stimmung und die Jugendsprache des Millieus eingefangen und wiedergeben hat.Fazit:6 von 6 Punkten .  Dieses Buch ist super spannend und auch als Schullektüre empfehlenswert, da es eine Menge Diskussionstoff bietet. 

Eine Leseprobe dieses spannenden Romans findet Ihr unter: http://media.libri.de/shop/magazine-pictures/9783827053619_0.pdf