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September 2009
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Archive für 30.9.2009

” Rico , Oskar und das Herzgebreche” von Andreas Steinhöfel

steinhofel.jpg 

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Carlsen; Auflage: 1., Aufl. (April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551554595
  •  Alter: 10 - 11 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 15,2 x 2,8 cm
  • Rico, Oskar und die Tieferschatten wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Nun geht es weiter mit den Abenteuern dieser ungleichen Helden – grandios!

    Schauplatz der Geschichte ist  Berlin, die Multikulti und jede Menge verschrobene Figuren zu bieten hat. Echte Originale sind auch der nach eigener Aussage „tiefbegabte“ Rico und sein hochbegabter Freund Oskar. Zusammen bilden sie ein unschlagbares Team, was die beiden durch ihre Entlarvung eines Kindesentführers in Rico, Oskar und die Tieferschatten bewiesen haben. Zwei Wochen nach dem Tohuwabohu führt Rico wieder Tagebuch, um der Vergesslichkeit – seinem großen Handicap – zu trotzen. In einer wunderbar bildhaften Sprache und mit seinem unvergleichlich naiven, aber klaren Blick hält er die jüngsten Geschehnisse fest: gebrochene Herzen überall. Etwa Oskars Herz, weil sein Vater „Abstand“ braucht und ihn regelrecht zu Rico verfrachtet. Ricos Herz, weil seine vom Leben ohnehin gebeutelte Mutter beim Bingo schummelt, um aus unerklärlichen Gründen Gewinne einzustreichen. Wird sie von Ellie, der fürchterlichen Bingochefin, erpresst? Höchste Zeit, Plan A, B, C oder sogar Plan D auszutüfteln.

    In Rico, Oskar und das Herzgebreche begegnen uns erneut außergewöhnliche Charaktere, die gerade auf Grund ihrer gesellschaftlich nicht unbedingt angesehenen Lebensführung oder Macken natürlich und greifbar wirken. Wäre das anders, hätten wir es nicht mit einem Roman von Andreas Steinhöfel zu tun. Allein Rico und Oskar sind umwerfend sympathisch: Man kann gar nicht anders, als mit ihnen zu lachen und: ja, auch zu weinen. Die zweite Geschichte um das seltsame Gespann hat zweifelsfrei das Potential, es ihrem Vorgänger an Beliebtheit und Erfolg mindestens gleichzutun. – Fenja Wambold

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